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Godzilla


| 1998 | TriStar Pictures / Centropolis Entertainment |

In den 50iger Jahren werden auf den scheinbar unbewohnten, zu französisch gehörigen, Inseln reichlich Atomtests durchgeführt. Natürlich leben dort keine Menschen, aber die Tiere, besser geschrieben, die Echsen bleiben von diesen gefährlichen Strahlen nicht verschont. Ein Nachkomme, der diese Atomtests überlebt hat mutiert zu einer übergrossen Echse, eben Godzilla; oder "Gojira" wie die Japaner ihn nennen. Und die Insel ist der Riesenechse wohl zu klein, weshalb es sich auf dem Weg macht ein neues zu Hause zu finden. Und das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist wieder einmal der Schauplatz der Geschichte. Dort steigt Godzilla aus dem Meer auf und verwüstet fast ganz Manhattan mit schrecklichem Getöse und in typischer Dinosaurier Manier. Damit diese Sache endlich ein Ende nimmt, zieht die US Army einen Wissenschaftler zu rate, den sogenannten "Wurmmann", der sich bisher ausschliesslich mit den Wachstum der Würmer nach den Unfall des Atomreaktors in Russland (Tschernobyl) auseinandersetzt. Er findet heraus, dass Godzilla ein Weibchen zudem trächtig ist. Nun sucht die Echse ein warmes Nest, um ihre Eier abzulegen. Erfreut ist das USA Militär nicht unbedingt. Sie ziehen eine Armee zusammen um Godzilla "ordentlich einzuheizen".



Roland Emmerich inszenierte diesmal eine Geschichte um eine der bekanntesten Monsterfiguren aus der japanischen Filmgeschichte überhaupt. Mit einem technischen Aufwand, der es wirklich in sich hat. Der grösste Teil von Godzilla stammt aus dem Computer. Das ist jedoch nicht die einzige Computerkreation. Im gesamten Film sind eine Menge Effekte mittels Computertechnik hinzugekommen, die man nur teilweise auch als solche erblicken kann. Bei sovielen schönen und wirklich gelungenen Spezialeffekten leidet darunter allerdings auch ein wenig die Story und die Charaktere wirken im Gegenzug hiergegen häufig sehr stark aufgesetzt. Deutlich erkennbar wird es, wenn die Riesenechse ihr Auftreten hat und quasi damit den Darstellern schlichtweg die Show stiehlt. Dann werden leider die recht selten und besseren Dialogszenen ziemlich rüde durch Actionsequenzen unterbrochen. Im Gesamten betrachtet ist Emmerichs Inszenierung durchaus gut gelungen und in wirklich grossen Teilen sehr spannend.



Das Bild ist in dunklen Bereichen ziemlich "sauber" und scharf. Man kann nahezu jedes Detail erkennen; ganz leichtes Bildrauschen wird man nur auf grossen Bildschirmen erkennen können. Der Ton ist erstaunlich gut gelungen. Die grossen und kleinen Echsen bekamen ziemlich durchdringliche Brüller verpasst, die auch in den hinteren Lautsprechern richtig schön nachhallen. Desweiteren bekommen wir einen wirklich ordentlichen Subwoofer Ausstoss. Im Gesamten ist der Dolby Digital 5.1. Ton mehr als gelungen. Im analogen Dolby Surround Bereich konnten genausowenig schwächen erkannt werden, abgesehen von ein paar fehlenden Tonhöhen, die aber nun wirklich nicht der Rede wert sind.
Auf der Einzel- DVD sind noch einige interessante Zusatzfeatures verfügbar. Etwa eine Bildergalerie und ein paar kurze Dokumentationen über die eingesetzten Spezialeffekte in und um Godzilla. Obligatorisch befinden sich natürlich auch wieder ein paar Kinotrailer auf der Scheibe.


Original Titel

Godzilla

Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Dean Devlin & Roland Emmerich
Produzent: Dean Devlin
Musik: David Arnold

Darsteller

Mathew Broderick (Dr. Niko Tatopoulus), Jean Reno (Philippe Roache), Maria Pittilo (Audrey Timmonds), Hank Azaria (Victor -Animal - Palotti), Kevin Dunn (Colonel Hicks), Michael Lerner (Mayor Ebert), Harry Shearer (Charles Caiman), Arabella Field (Lucy Palotti), Vicki Lewis (Dr. Elsie Chapman), Doug Savant (Seargent OŽNeal)

Ton und Bildaten

    

  

  

DVD Daten

133 Minuten

1 DVD

28 Kapitel


Sprachen:  

Untertitel:
              (Hindi)


Genre: Monsteraction


Bewertung: