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Kleiner Roadtrip der Lebensstationen
Sonntag: 14.06.2026
Wie bereits vor etwa einen Monat geschrieben haben wir eine Woche lang sowohl Köln als auch den Erftkreis ein wenig bereist. Das für meine Person ebenso aufschlussreich war wie für meine Mutter, die sich diesen Trip bereits vor einigen Jahren gewünscht hat. Man muss voranstellen, dass wir beide eine lange Zeit nicht zusammen gelebt haben. Diese Geschichte wird jetzt nicht weiter ausgeführt werden.
Wir haben in der Nähe von Köln ein wundervolles Ferienhaus mit dem Namen "Casa Verde" anmieten können. Die Betreiber und deren 2 Hunde waren sehr freundlich und wir haben uns durchaus auch ein wenig unterhalten. Dabei kam heraus, dass die Betreiberin offensichtlich aus dem Norden kommt und eines Tages auch wieder zurück möchte. Bei mir ist es ja bereits vor 6 Jahren passiert, wenn auch mit erheblicher Turbulenz.
Aber das alles ist jetzt hinter uns. Meine Mutter und alter ego leben in einem Haus im hohen Norden und es funktioniert so ganz gut. Jedenfalls waren wir nun in der Nähe von Köln und haben am ersten Tag unseren Roadtrip geplant, wobei einiges bereits vorbereitet war, wie etwa die alten Wohnadressen herausfinden, ob noch ehemalige Bekannte/Nachbarn dort leben etc. Zum Glück waren unsere Fahrtpunkte nicht allzu weit auseinander, da sich mein Lebensraum zwischen den Erftkreis , vorzugsweise Bergheim/Elsdorf, und mitten in Köln abspielte. Einen Ausreisser gab es für kurze Zeit in Kerpen Stadt. Natürlich war die Woche Urlaub für eine solche Tour recht knapp, zudem hatten wir überwiegend moderates bis häufig regnerisches Wetter mit typisch "rheinischer" Luft, was sogar meine Mutter bemerkt und besonders gespürt hat.
Sei es drum, wir hatten viel Spass und konnten uns bei ganz miesen Wetter durchaus im Ferienhaus beschäftigen. Es war jedenfalls in der Erftkreis Umgebung sehr interessant wie sich so einiges verändert hat. Obwohl - es war garnicht so viel, ausser dass die Autobahn Richtung Venlo damals, als ich dort lebete, gerade im Bau war. Die Köln-Aachener Strasse durch den Erftkreis bis nach Köln hoch und weiter wurde an vielen Stellen durch "Kreisverkehre" beruhigt und in Kerpen war das Hochhaus, in dem ich für knapp einem Jahr gelebt habe abgerissen und es ist nur ein kahles Grundstück mit Bauschutt zu sehen.
Die anderen Bereiche im Erftkreis haben wir nur kurz angeschaut, da wir jetzt nicht unnötig auffallen wollten. Es sieht blöd aus wenn "Fremde" ewig lange vor einer Haustür stehen und erzählen das man dort mal gelebt hat. Stattdessen wurde bereits während den Fahrten die Geschichte des zu besuchenden Ortes erzählt. Letztendlich war es für meine Mutter durchaus interessant und aufschlussreich.
Jetzt nur die Frage:"Würdest Du wieder zurück ziehen wollen ?"
Nein ! Diese Lebensabschnitte sind gelebt. Vielleicht wäre die letzte Option, um alles hinter sich zu lassen, in ein paar Jahren vielleicht alles abzustossen und dort hinziehen, wo man als Rentner seine letzten schönen Jahre verleben kann.
Am Ende bleibt das Fazit, dass die Reise sehr viel Spass gemacht hat, zumal mit der Mutter eine deutlich stärkere Verbundenheit entstanden ist. Wir konnten die eigene Vergangenheit gemeinsam ein wenig Revue passieren lassen, was ein würdiger Abschluss war. Jetzt ist der echte Norden ein fester Lebensraum geworden.
In den nächsten Tagen werden ein paar Bilder von unserer Reise nachgereicht werden.
In diesem Sinne...
Bilder zum Roadtrip
Sonntag: 21.06.2026
Wie bereits vor einer Woche geschrieben folgen jetzt hier ein paar Bilder, welche meine Mutter während des Aufenthaltes im Rheinland (vorzugsweise Köln, Erfkreis und Rösrath) mit dem iPhone aufgenommen hat.

In der Stadt Rösrath. Das bergische ist bereits hier erkennbar.

Panorama von Berrendorf im Kreis Elsdorf (BM), wo meine Person gelebt hat.

Nochmal ein Ausblick auf die Ebene mit vielen Feldern um Elsdorf/Berrendorf herum.

Die Fahrt nach Köln. Leider an diesem Tag recht bewölkt. Das Wetter wurde Nachmittags besser.

Die Kölner Seilbahn. Diese konnten wir wegen unseres engen Zeitplans nicht erleben.

Noch einmal die Seilbahn, welche an der Autobahnbrücke und den Rhein hinüber schwebt.

Hier befinden wir uns Nahe Köln Ehrenfeld, wo der Colonius Fernsehturm steht.

Casa Verde in Rösrath (nahe Flughafen Köln/Bonn). Kleine Sitzgruppe am Eingang.

Die grosse Sitzgruppe gegenüber der oben genannten Sitzgruppe. Hier haben wir leider nur einmal gesessen.

Casa Verde Es regent leider an diesem Tag. Hier ist der Ausblick des langen Pfades zur Strasse hin.

Im Innern von Casa Verde ist alles sehr angenehm ausgestattet. Hier ist der offene Essbereich.

Der Wohnbereich inkl. TV Gerät , BluRay Player und einer grossen Couchgarnitur im Hintergrund.

Der kleine Schlafbereich in dem die Mutter geschlafen hat. Sie hat immer sehr gut in diesem Bett geschlafen.

Die ziemlich grosse Küche nimmt eine ganze Wand von rund 4 Metern ein. Es ist alles vorhanden gewesen.

Die Dusche ist sehr schick mit Accessoires ausgestattet, was besonders meiner Mutter gefiel.

Die Dusche selber war grosszügig und sehr angenehm, auch wenn der Duschkopf ungewöhnlich klein war.

In Köln, nahe dem Volksgarten lebte ich dort im Suterrain. Hier bin ich mit 19 Jahre eingezogen.

Rechts neben dem Suterrain befindet sich eine Kirche hinten im Hof der ev. methodistischen Kirche (EmK).

Der bekannte (für Kölner) Volksgarten wo eine Menge Enten frei herumlaufen.

Essen und trinken kann man ebenfalls im Volksgarten. Auf den See gegenüber kann man Tretboot fahren.

Im Kölner Grüngürtel hier Nahe Universitätsgelände sieht man zwischen den Bäumen den Colonius.

Der Grüngürtel überstreckt sich ringförmig durch Köln, der Colonius Fernsehturm steht in Köln-(Neu)Ehrenfeld.

Die Front des Kölner Doms. Erstaunlicherweise fast ohne Gerüst. Es ist schwer alles auf einem Bild zu bekommen.

Eine imposante Kreuzblume in Original Grösse. Diese zieren unter anderem die Domspitzen der beiden Türme.

Hier noch einmal dieselbe Kreuzblume , welche als Denkmal der Domvollendung auf den Domplatz steht.

Ein weiterer Versuch den Kölner Dom als Gesamtbild zu fotografieren; wieder nicht geschafft.

Der imposante Eingang in das Gebäude, das zu diesen Zeitpunkt noch ohne Eintrittsgebühr besucht werden konnte.

Haupteingang und rechts ein kleinerer Eingang, der nicht für Zuschauer gedacht ist.

Dieses ist die Texttafel (die Sage) des Mainzelmännchenbrunnen vor dem Früh (Brauhaus) nähe Roncalliplatz.

Die rechte Seite des Kölner Dom. Dieses ist der Roncalliplatz selber wo auch die Museen besucht werden können.

Tünnes und Schäl am Alter Markt in einer Gasse versteckt, sind ein Wahrzeichen von Köln.

Nochmal beide Bronzefiguren und dazwischen meine Mutter. Das "Anpacken" der Nase von Tünnes soll Glück bringen.
In diesem Sinne...