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Okami


(Handbuch & Bildschirmtext) | 2007 | Capcom |

Spielbeschreibung:
Das malerische Land der Menschen wird von einer Dürre und Zerstörung der Natur heimgesucht. Niemand scheint in der Lage zu sein es aufzuhalten. Überall lauern gar schreckliche Kreaturen, die nur böses im Schilde führen. Die Welt gleicht einem Chaos, der Himmel ist schwarz gefärbt und der Tod wandert über die Felder. Die Bäume verenden zu Stümpfen und die Blumen verwelken. Alles erscheint grau und schwarz. Doch es gibt einen Lichtschimmer, an denen die Menschen Glauben. Eines Tages würde die weisse Wölfin vom Himmel hinabsteigen und die Welt wieder zum erblühen bringen. Okami, so lautet der Name der Wölfin, die wie ein Gott angefleht wird die Welt wieder in die blühende Natur zu verwandeln.



Okami wartet mit einer wirklich aussergewöhnlichen grafischen Präsentation auf. Das gesamte Spielgeschehen findet in einer mit Tusche gezeichneten Umgebung statt. Die weisse Wölfin, welche der Spieler steuert, hat einen kleinen und sehr witzig geratenen Begleiter auf seinen Rücken, welcher in bestimmten Situationen und Problemen weiterhilft. Zwar gibt er lediglich nur ein paar unverständliche Laute von sich, diese werden jedoch von einem deutschen Untertitel begleitet. Die Wölfin lässt sich mit der Wii Steuerung völlig frei durch die Landschaft bewegen, dabei sieht der Spieler das Tier fast immer in der 3ten Perspektive von hinten. In recht schnellen Aktionen kommt der automatische Kameraausgleich nicht immer mit, was jedoch nur ein kleiner negativer Kritikpunkt ist.



Die Animationen, Farbgebung und die Geschichte selber ist hervorragend gelungen. Das besondere ist, dass in Okami nicht einfach eine Aufgabe nach der anderen absolviert werden muss, sondern der Spieler in vielerlei Hinsicht selber frei und teilweise sogar sehr kreativ agieren darf. So kann er der sterbenden Welt mittels Pinselschwung wieder zum Leben erwecken. Der Pinsel ist für die weisse Wölfin das wichtigste Werkzeug in dem Spiel. Neben einer klassischen Stufensteigerung kann der Pinsel nebst der Tusche aufgewertet werden. Es erlaubt immer mehr Pinselbewegungen, sodass der Spieler zum Ende des Spiels hin recht komplexe Bewegungen mit der Wii Fernbedienung ausführen kann. Das gelingt mit der Fernbedienung übrigens hervorragend. Die Wölfin hat es natürlich auch mit bösen Kreaturen zu tun. Findet eine solche Begegnung statt, landet man automatisch in eine geschlossene Kampfarena. Dort findet der Kampf in Realzeit statt, und hier darf ebenfalls der Pinsel geschwungen werden. Wichtig hierbei ist allerdings, dass einem dabei die Tinte nicht ausgeht. Das Tintenfass füllt sich glücklicherweise nach einer kurzen Zeit wieder.



Okami ist ein wirklich aussergewöhnliches und sehr schönes Spiel geworden. Die tuscheartigen Szenarien sind wirklich absolut hübsch und gut gelungen. Der Spieler sollte rund 30 Stunden Zeit für das Spielen einplanen. Okami ist durchaus prädestiniert für die Nintendo Wii Steuerung, obwohl es zuerst auf der Playstation 2 Konsole recht unspektakulär veröffentlicht wurde. Neben der Wii Fernbedienung ist das Nunchuk Pflicht. Wer Echtzeitkämpfe mag und gerne kreativ ist, wird mit Okami ganz sicher viel Spass haben.


Übersicht

Okami
Action/Adventure

Entwickler:
Ready to Dawn (Nintendo Wii Version)

Publisher: Capcom

Gespielt auf:



(Nintendo Wii)

Spiel- und Systeminfo

  • 1 DVD & Handbuch
  • USK ab 12 Jahre
  • 1 Spieler
  • 1 Controller (PS2)
  • 1 Fernbedienung und Nunchuk (Wii)

Bilder aus dem Spiel


Der Wolf vor einer Aufgabe


Eine Hütte mit Blumen


Kampf in der Arena


Über eine Holzbrücke